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Nach der Operation

NACH DER OPERATION

Wenn Sie nach der Operation aus der Narkose aufwachen, befinden Sie sich in einem Aufwachraum. Nachdem sich Ihr Allgemeinzustand stabilisiert hat, werden Sie in Ihr Krankenzimmer verlegt. Das operierte Bein wird in einer speziellen Lagerungsschiene oder auf einem Kissen gelagert. Mit Drainageschläuchen wird temporär das Wundsekret abgeleitet, um die Bildung von Blutergüssen zu verhindern. 

Gegen den Wundschmerz erhalten Sie entsprechende Medikamente. Außerdem erhalten Sie nach der Operation zur Vermeidung von Blutgerinnseln weiterhin blutverdünnende Medikamente sowie Kompressionsstrümpfe, die Sie entsprechend der Empfehlung des Arztes tragen sollten. 

Für den Erfolg der Operation sind die Rehabilitationsmaßnahmen mit einem Physiotherapeuten von großer Bedeutung. Bereits am ersten Tag nach der Operation werden Sie mit einem Übungsprogramm beginnen. Als Erstes lernen Sie vom Bett aufzustehen und sich wieder richtig zu setzen. Dann folgen erste Gangübungen mit Unterarmgehhilfen. Durch krankengymnastische Übungen werden Muskelaufbau, Koordination und Beweglichkeit gefördert. 

Die Dauer Ihres stationären Aufenthaltes im Krankenhaus richtet sich nach Ihrem individuellen Genesungsverlauf. Im Anschluss an Ihren Klinikaufenthalt werden Sie entweder nach Hause oder direkt in eine Reha-Klinik entlassen.

DIE REHABILITATION

Die Rehabilitationsmaßnahmen werden nach Ihrer Entlassung aus dem Krankenhaus fortgesetzt. Die sogenannte Anschlussheilbehandlung kann ambulant von zu Hause aus oder stationär in einer Reha-Klinik durchgeführt werden. Die Art und den Ort der Rehabilitation können Sie in der Regel bereits vor der Operation mit Ihrem Arzt besprechen.

Ziel der Anschlussheilbehandlung ist es, Sie möglichst schnell wieder in Ihren Alltag und Ihr berufliches Leben einzugliedern. Neben einer intensiven Krankengymnastik stehen alltägliche Bewegungsabläufe wie z.B. Treppensteigen auf dem Übungsprogramm. Auch das Ein- und Aussteigen aus dem Auto muss wieder erlernt werden.

In den ersten Wochen nach der Operation sollten extreme Drehbewegungen und ruckartige Bewegungen vermieden werden, da das Gelenk noch relativ ungeschützt ist und seine Stabilität noch nicht wiedererlangt hat. Ihr Physiotherapeut wird Ihnen zeigen, welche Bewegungen Sie ausführen können und welche Bewegungen Sie anfangs vermeiden sollten.

WIEDER ZU HAUSE

Es ist wichtig, dass Sie Ihre Übungen auch zu Hause täglich wiederholen. Erfahrungsgemäß und bei normalem Genesungsverlauf benötigen Sie nach ca. 6 bis 8 Wochen Ihre Gehhilfen nicht mehr und können wieder aktiv am Leben teilnehmen. 

Gehen Sie Ihren Hobbys nach und treiben Sie Sport. Durch gezielte und maßvolle Beanspruchung fördern Sie die Beweglichkeit und Kräftigung Ihrer Muskulatur. Dabei sollte jedoch eine Überbelastung vermieden werden. Geeignet sind alle gelenkschonenden Sportarten wie Schwimmen, Radfahren, Spazierengehen, Skilanglauf oder Gymnastik. Sportarten mit großen Stoßbelastungen, extremen Bewegungsausschlägen und abrupten Richtungswechseln wie z.B. Squash, Tennis, Fußball oder alpiner Skilauf sollten vermieden werden. Verzichten Sie außerdem auf schweres Heben und gehen Sie sorgsam mit Ihrem künstlichen Hüftgelenk um. Ihre Aktivitäten bestimmen die Belastungen, denen Ihr künstliches Gelenk ausgesetzt ist, und beeinflussen seine Lebensdauer.

Bei Auffälligkeiten sollten Sie unbedingt Ihren behandelnden Arzt aufsuchen, um evtl. auftretende Probleme rechtzeitig erkennen und behandeln zu können. Auch bei Infektionskrankheiten (Zahnvereiterungen, Mandelentzündungen, etc.) sollten Sie Ihren Arzt sofort informieren, damit ihr Gelenk mit einer gezielten Antibiotikatherapie vor Infektionen geschützt werden kann. Nehmen Sie in jedem Fall die vorgesehenen Nachuntersuchungstermine bei Ihrem Arzt wahr, auch wenn Sie beschwerdefrei sind. Eventuelle Probleme mit Ihrem Implantat können so frühzeitig erkannt werden. Die Nachuntersuchungen sollten Sie in den Prothesenpass eintragen, den Sie in der Klinik erhalten. Dem Prothesenpass können Sie außerdem entnehmen, welches Implantat-Modell bei Ihnen implantiert wurde. Sie sollten diesen Ausweis immer bei sich tragen.

HILFREICHE TIPPS FÜR DEN ALLTAG

  • Feste und flache Schuhe mit einer guten Dämpfung geben Ihnen Halt und schonen Ihr neues Gelenk.
  • Belasten Sie Ihr Gelenk genauso, wie Sie es im Krankenhaus und während der Reha gelernt haben und vermeiden Sie extreme, ruckartige Bewegungsabläufe mit starken Stoßbelastungen.
  • Vermeiden Sie Sitzgelegenheiten, die zu niedrig oder zu weich sind und aus denen Sie nur schlecht wieder aufstehen können.
  • Vermeiden Sie das Tragen schwerer Gegenständen. Verteilen Sie das zu tragende Gewicht gleichmäßig auf beide Seiten des Körpers. Ein Rucksack kann dabei eine sinnvolle Hilfe sein.
  • Halten Sie nach Stolperfallen Ausschau. Gehen Sie vor allem im Herbst und Winter vorsichtig, um einen Sturz durch Nässe oder Glätte zu vermeiden.
  • Bleiben Sie in Bewegung und treiben Sie regelmäßig gelenkschonende Sportarten.
  • Achten Sie auf eine gesunde Ernährung und auf Ihr Gewicht.
  • Nehmen Sie regelmäßig Kontrolluntersuchungen wahr.
  • Nehmen Sie neu auftretende Beschwerden ernst und lassen Sie Ihr Gelenk im Zweifel von Ihrem Arzt kontrollieren.
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