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Die Operation

VOR DER OPERATION

Zum Erfolg der Operation und zum anschließenden Heilungsprozess können Sie selbst einen wichtigen Beitrag leisten. Dazu gehört vor allem die richtige Vorbereitung auf Ihren Krankenhausaufenthalt, aber auch bereits auf die Zeit danach, wenn Sie wieder nach Hause zurückkehren oder sich ggf. in einer Rehabilitationsklinik befinden. Durch entsprechende Vorbereitungsmaßnahmen können Sie negative Einflussfaktoren sowie eventuelle Risiken entscheidend verringern.

Zunächst ist es wichtig, dass Sie in einem möglichst guten Gesundheitszustand in das Krankenhaus kommen. Bleiben Sie daher vor Ihrer Operation so aktiv wie möglich. Gelenkschonender Sport vor der Operation kann Ihnen helfen, vorsichtig Muskulatur aufzubauen, die sie nach dem Eingriff schneller wieder mobil sein lässt.

Verzichten Sie vor Ihrer Operation auf Tabak und Zigaretten. Dadurch verringert sich das Risiko von Komplikationen während und nach Ihrer Operation und versuchen Sie, eventuelles Übergewicht zu reduzieren, um die Belastung für das neue Gelenk zu senken. 

Stellen Sie außerdem sicher, dass alle Infektionen vor der Operation abgeheilt sind. Dazu zählen z.B. Blaseninfektionen, Erkältungen aber auch Zahnentzündungen. Sollte bei Ihnen eine Infektion vorliegen, informieren Sie bitte umgehend Ihren Arzt hierüber, da eine Infektion den Eingriff aber auch den Heilungsprozess negativ beeinflussen kann. Lassen Sie sich daher rechtzeitig von Ihrem Hausarzt gründlich untersuchen. 

Des Weiteren sollten Sie eine aktuelle Liste der Medikamente erstellen, die Sie regelmäßig einnehmen. Ihr Arzt kann Ihnen sagen, welche Mittel Sie vor der Operation nicht mehr einnehmen dürfen und wann Sie sie vor dem Krankenhausaufenthalt absetzen sollten.

Denken Sie auch daran, Vorkehrungen für die Zeit nach der Operation zu treffen. Der Krankenhausaufenthalt nach der Operation kann mehrere Tage und Wochen betragen und eventuell kommt noch der Aufenthalt in einer Rehabilitationsklinik hinzu. Es ist daher empfehlenswert, sich rechtzeitig im Vorfeld Gedanken um alle organisatorischen Fragen für die Zeit Ihrer Abwesenheit zu machen.

Wenn Sie körperlich gesund sind, können Sie außerdem vor einer Hüftoperation eigenes Blut spenden, das Ihnen im Falle eines zu hohen Blutverlustes wieder zugeführt werden kann.

Im Gespräch mit Ihrem operierenden Arzt erfahren Sie alles Wichtige über Ihren bevorstehenden Krankenhausaufenthalt und erhalten Antworten auf Fragen zu Themen wie Narkose, Ernährung oder Medikamente.

VORKEHRUNGEN FÜR ZUHAUSE

In den Wochen vor Ihrer Operation können Sie zu Hause Vorkehrungen treffen, damit Sie nach der Entlassung aus dem Krankenhaus bzw. der Reha-Klinik Ihren Alltag einfacher bewältigen können. Je nach Ihrer individuellen Lebenssituation, haben wir im Folgenden einige Maßnahmen zusammengestellt, die Ihnen nach Ihrer Operation die Rückkehr in den Alltag erleichtert können:

  • Entfernen Sie Stolperfallen, wie lose Teppiche oder Kabel.
  • Sorgen Sie für eine ausreichende Beleuchtung, damit Sie Hindernisse leicht erkennen.
  • Ordnen Sie Ihre Möbel so an, dass Durchgänge nicht verstellt sind und Sie sich problemlos mit einer Gehhilfe bewegen können.
  • Prüfen Sie, ob Ihr Bett die richtige Höhe hat und legen Sie gegebenenfalls noch eine zweite Matratze hinein.
  • Falls möglich, stellen Sie Ihr Bett in derselben Etage auf, in der sich das Bad befindet.
  • Bereiten Sie schon im Vorfeld mehrere Mahlzeiten zu und frieren Sie diese portionsweise ein. Alternativ können Sie sich Tiefkühlgerichte besorgen.
  • Bei der täglichen Körperpflege im Bad können Hilfsmittel aus dem Sanitätshaus, wie z.B. Haltegriffe, Toilettensitzerhöhung, rutschfeste Duschunterlage, Badewannensitz oder Duschhocker hilfreich sein. Außerdem hilft ein Schwamm oder eine Bürste mit langem Stiel.
  • Lagern Sie alle Dinge des täglichen Gebrauchs in Ihrer Reichweite, also auf einer Höhe zwischen Hüfte und Schultern.
  • Besorgen Sie sich bei Bedarf Hilfsmittel wie Greifzange, langer Schuhlöffel, Strumpfanzieher oder Anziehstäbe.
  • Überlegen Sie, ob Ihnen jemand beim Putzen und Einkaufen helfen kann. 

GEPÄCK FÜR'S KRANKENHAUS

Die folgende Liste gibt Ihnen einen Überblick, woran Sie für Ihren Klinikaufenthalt denken sollten:

  • Einweisungsschein des Haus- oder Facharztes
  • Versichertenkarte der Krankenkasse
  • Informationen über Voruntersuchungen, z.B. Röntgenaufnahmen, Laboruntersuchungen
  • Medikamentenliste
  • Allergiepass
  • Schlafanzug oder Nachthemd
  • Bademantel
  • Bequeme Hose mit weitem Fußeinstieg
  • Strümpfe, Unterwäsche, etc.
  • Hausschuhe
  • Feste Schuhe mit rutschfester Sohle, am besten mit Klettverschluss
  • Alles für die persönliche Hygiene
  • Langer Schuhlöffel
  • Medikamente, die Sie regelmäßig einnehmen
  • Sonstige Hilfsmittel, die Sie benutzen, wie z.B. Brille, Hörgerät, Gehhilfen
  • Freizeitartikel wie Bücher oder Zeitschriften
  • Wichtige Adressen und Telefonnummern, z.B. von Ihrer Familie, Freunden, Ihrem Hausarzt
  • Kleingeld
  • Wertsachen wie Schmuck oder Kreditkarten sollten Sie besser zu Hause lassen.

ABLAUF DER OPERATION

Am Tag vor der Operation wird der Operateur in der Regel ein Aufklärungsgespräch mit Ihnen führen. Dabei erklärt er Ihnen die Operationsmethode und welche Prothesenart verwendet wird. 

Auch der Anästhesist (Narkosearzt) wird am Tag vor der Operation mit Ihnen ein Gespräch führen, um eventuelle Risiken für die Narkose abzuklären. Er wird einige Untersuchungen durchführen und mit Ihnen die Art der Narkose besprechen. Die Operation kann in Voll- oder Teilnarkose (Rückenmarksbetäubung) durchgeführt werden. Bei einer Teilnarkose sind Sie bei Bewusstsein, die Körper- und Schmerzempfindung wird lediglich in der zu operierenden Körperregion betäubt. Bei einer Vollnarkose werden Sie hingegen in einen Tiefschlaf versetzt. Der gesamte Eingriff dauert in der Regel ein bis zwei Stunden. Ganz gleich, ob Sie ein zementiertes oder ein zementfreies Hüftgelenk bekommen, die Operationsschritte sind weitestgehend die gleichen. 

Zunächst wird das Hüftgelenk chirurgisch geöffnet. Das Gelenk liegt unter verschiedenen Muskelschichten und ist von der festen Gelenkkapsel umgeben. Durch schonendes Spreizen der Muskulatur und vorsichtiges Öffnen der Gelenkkapsel wird das Hüftgelenk freigelegt, so dass der Operateur freien Zugang zum Gelenk hat. Anschließend wird der erkrankte Hüftkopf mitsamt dem Schenkelhals vom Oberschenkelknochen abgetrennt und entfernt.

Im zweiten Schritt ersetzt der Operateur die natürliche Hüftpfanne im Becken durch eine künstliche Hüftpfanne. Dafür wird die zerstörte Knorpelfläche der natürlichen Hüftpfanne mit einer speziellen Fräse vorbereitet, so dass die künstliche Hüftpfanne passgenau eingesetzt werden kann. Je nach Verankerungsart wird sie entweder einzementiert, eingeschraubt oder in das vorgefertigte Knochenlager mittels eines sogenannten Pressfit-Verfahrens eingebracht. Bei der zementfreien Versorgung werden in die neue Hüftpfanne Pfanneneinsätze aus Polyethylen, Metall oder Keramik eingesetzt.

Im nächsten Schritt wird der Markraum des Oberschenkelknochens geöffnet und mit Spezialraspeln bearbeitet. Der Hüftstiel wird je nach Krankheitsbild und Implantat-Modell mit oder ohne Knochenzement in den Oberschenkelknochen eingebracht und fixiert. Anschließend wird der Kugelkopf aus Metall oder Keramik auf den Hüftstiel aufgesetzt und in der Hüftpfanne platziert. Bevor die Gewebeschichten wieder vernäht und die Wunde geschlossen wird, prüft der Operateur das künstliche Gelenk auf seine Beweglichkeit und Funktionalität. Beim Wundverschluss werden Ihnen in der Regel temporär Drainageschläuche in die Wunde eingelegt, durch die nachsickerndes Blut abfließen kann und so Blutergüsse verhindert werden. Am Ende der Operation wird ein Kompressionsverband angelegt. 

RISIKEN UND KOMPLIKATIONEN

Die Implantation eines künstlichen Hüftgelenkes ist ein gängiges Verfahren, das sich als sicher und effektiv erwiesen hat. Doch genau wie bei anderen Operationen gibt es auch hier Risiken, und es besteht die Möglichkeit, dass Komplikationen auftreten. Über einige der häufigsten Komplikationen informieren wir Sie in den folgenden Abschnitten.

Lockerung der Prothese

Im Laufe der Zeit (in vereinzelten Fällen bereits Wochen bis Monate nach der Operation) kann es durch Infektionen oder mechanischen Abrieb zu einer Lockerung der Prothese im Knochen kommen. Dies äußert sich durch Schmerzen und eingeschränkte Beweglichkeit, teilweise auch durch Entzündungszeichen wie Fieber und Abgeschlagenheit. In diesem Fall wird ein Prothesenwechsel, eine sogenannte Revision, notwendig. Allerdings bieten moderne Endoprothesen-Systeme je nach Befund auch die Möglichkeit, nur einzelne Komponenten auszutauschen. Um eine Prothesenlockerung rechtzeitig erkennen zu können, sind regelmäßige Untersuchungen und gegebenenfalls auch Röntgenkontrollen erforderlich.

Periprothetische Infektion

Die sogenannte periprothetische (um die Prothese herum) Infektion zählt zu den schwersten Komplikationen in der Endoprothetik. Durch die Gabe von Antibiotika vor und in manchen Fällen auch nach der Operation sowie durch die speziellen keimarmen Operationssäle ist die Infektionsrate jedoch gering. Das Infektionsrisiko geht jedoch auch vom Patienten aus. Bakterielle Infektionen können sich über den Blutkreislauf verbreiten und so das künstliche Gelenk erreichen, wo sie eine Entzündung auslösen können. Ein erhöhtes Risiko für eine Protheseninfektion besteht daher bei nicht auskurierten Infekten wie z.B. einer Blasen-, oder Zahnwurzelentzündung. Gegen eine Infektion helfen Antibiotika. Lässt sich der Infekt nicht ausheilen, wird zu dessen Behandlung die operative Entnahme des künstlichen Hüftgelenkes notwendig. Nach Ausheilung der Infektion kann dann ein neues Hüftgelenk eingesetzt werden.

Luxation

Durch die Durchtrennung von Muskulatur und der Gelenkkapsel kann es nach der Operation zu einer Luxation (Herausrutschen des Hüftkopfes aus der Hüftpfanne) kommen. In der ersten Zeit nach der Operation sollten daher extreme Rotations- und Beugebewegungen vermieden werden.

Allergie auf Bestandteile des Implantates

Allergien auf die Bestandteile der Implantate treten selten auf. Bei Allergie oder Überempfindlichkeit, z.B. auf die Metalllegierungen, können Hautausschlag, Juckreiz, Schwellung, Niesen, Schwindel oder Erbrechen und ähnliche Reaktionen auftreten. Sehr selten führt eine Überempfindlichkeit zu lokalen entzündlichen Reaktionen.

Knochenbrüche

Während der Operation kann es in seltenen Fällen zu Verletzungen des Oberschenkel- oder Beckenknochens kommen, was unter Umständen weitere operative Stablilisierungsmaßnahmen notwendig machen kann. Die Gefahr von intraoperativen Knochenbrüchen besteht insbesondere bei osteoporotischen Knochen.

Beinlängendifferenzen

Bei der Implantation von künstlichen Hüftgelenken kann es zur Veränderung der Beinlänge kommen. Diese ist von vielen Faktoren abhängig und kann z.B. besonders bei schwierigen anatomischen Verhältnissen mit notwendiger Rekonstruktion des Hüftzentrums auftreten.

Über die spezifischen Komplikationen einer Hüftgelenk-Operation hinaus besteht wie bei jedem operativen Eingriff die Gefahr allgemeiner Operationsrisiken, über die Sie Ihr Arzt ausführlich im Vorfeld einer Operation informieren wird.

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